Die Hardware eines Computers besteht aus der Zentraleinheit und den Peripheriegeräten. Das Zusammenspiel dieser Komponenten wird als EVA-Prinzip (Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe) bezeichnet. Die Peripheriegeräte werden in drei Bereiche unterteilt, die Eingabegeräte, die Ausgabegeräte sowie die Eingabe- und Ausgabegeräte.

Übersicht

Zentraleinheit

Je nach Zusammenhang kann der Begriff Zentraleinheit verschiedene Hardwarekomponenten beinhalten. In diesem Artikel gehören die im Gehäuse des Computers verbauten Komponenten zur Zentraleinheit, diese lauten wie folgt.

  • Hauptprozessor (CPU, engl. Central Processing Unit)
  • Hauptplatine (engl. mainboard, motherboard oder MoBo)
  • Arbeitsspeicher (RAM, engl. Random-Access Memory)
  • Busse / Anschlüsse
  • Festwertspeicher oder Nur-Lese-Speicher (ROM, engl. Read Only Memory)

Peripheriegeräte

Die Peripheriegeräte sind alle Hardwaregeräte die sich nicht im Computergehäuse (engl. computer case) befinden.

Eingabegeräte

  • Tastatur
  • Computermaus
  • Scanner
  • Joystick
  • Mikrofon
  • u.s.w.

Ausgabegeräte

  • Monitor
  • Drucker
  • Lautsprecher
  • Beamer
  • u.s.w.

Eingabe- und Ausgabegeräte

  • Festplatte
  • Scanner mit Druckfunktion
  • Monitor mit Touchfunktion
  • USB-Stick
  • u.s.w.

Funktionsweise

Über die Eingabegeräte gelangen Daten in die Zentraleinheit. Diese Daten werden durch die Komponenten der Zentraleinheit verarbeitet und über die Ausgabegeräte ausgegeben. Die grundsätzliche Arbeitsweise eines Computers beschrieb der Mathematiker John von Neumann 1945 mit der Von-Neumann-Architektur (VNA) oder der Princeton-Architektur und diese Funktionsweise ist bis heute aktuell. Der erste funktionsfähige Computer wurde 1941 von Konrad Zuse gebaut und bekam den Namen Zuse Z3.